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Also hier sind sie nun, unsere Fanfics. Wir hoffen auf eure Mithilfe, dass bald nicht nur eine Story, sondern viele stehen werden.

 

GRANDIA

- Die Geschichte von Justin des "möchtegern"-Abenteurers und seinen Freunden -

Klappentext:

 

Unsere Geschichte spielt in einer Zeit, wo die Menschen dachten, die Erde hätte ein Ende. Einer der größten Abenteurer dieser Zeit, Java, entdeckte seiner Zeit das „Ende der Welt“. Eine riesige Mauer die bis über die Wolken hinaus reicht. Doch in dieser Erzählung geht es um den 13-Jährigen, frechen, tapferen Justin, der sich nichts sehnlicher wünscht, als in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und ein größerer Abenteurer als er zu werden. Kinder hatten zu dieser Zeit nicht viel zu sagen, jeder sagt, Justin sei verrückt und soll sein Vorhaben aufgeben. Ob es ihm gelingt alle zu überraschen und der größte Abenteurer zu werden, den die Welt je gesehen hat? Wird sein Traum, die Angelou-Zivilisation zu entdecken und die Geheimnisse der  vergangen Tage der Ikarier zu lüften, woran sein Vater und sein Großvater gescheitert sind, zu lüften? Wird er dies allein tun müssen?

 

Prolog:

 

Vor langer Zeit existierte ein allmächtiges Volk, genannt die Ikarier. Sie lebten in der Angelou-Zivilisation und gründeten diese. Es waren Wesen mit wunderschönen Flügeln und mit großer Macht. Einst waren es gewöhnliche Menschen, doch sie wollten so mächtig werden wie Gott und wollten ihn stürzen. So ließen sie sich Flügel wachsen um zu Gott in den Himmel zu folgen und ihn zu töten. Doch Gott strafte sie. So ging die alte Zivilisation unter. Seither sind die Flügel eines Ikariers ein Zeichen von Trauer und Sünde. Seit hunderten von Jahren soll es keine Ikarier mehr geben, doch ein kleiner Junge will das Gegenteil beweisen. Er will sich auf die Suche machen und die Angelou-Zivilisation sowie die Ikarier finden. Er ist sich sicher, wenn er das Ende der Welt überqueren wird, findet er Angelou. Dieser Junge heißt Justin, ist erst 13 Jahre alt, will aber ein echter Abenteurer sein und kann es kaum erwarten auf Abenteuerfahrt zu gehen und seine Ziele zu erreichen. Zur Seite stehen ihm seine Freunde Sue, Feena, Rapp, Liete, Milda und Gadwin, die er erst im Laufe seiner Reise kennen lernt. An ihnen liegt es, die Welt zu revolutionieren.

 

 

Navigation 01: Die Schätze des legendären Kriegers

 

Ein Luftschiff des Militärs nähert sich der kleinen Stadt, Parm. Am Bord, General Baal, ein Mann im vorgeschrittenem Alter, sein Sohn Oberst Mullen, ein junger, Gutaussehender Soldat mit schulterlange, blonde Haar, Mullens Untergebene Leutnant Leen, ein junges hübsches Mädchen mit schulterlange, blaue Haare und eine riesige Armee von Soldaten. General Baal ist auf seinen Sessel eingeschlafen und murmelt im Schlaf: „hhhhhmmmmmm… Sie jagen mich… Sie verfolgen mich… Diese Mistkerle…!“. Plötzlich betreten Mullen und Leen die Kommandozentrale und Baal erschrickt. Mullen blickt seinen Vater mit ernster Miene an: „Melde gehorsam, General Baal, Wir nähern uns dem Luftraum Parm und werden in 10 Minuten zur Landung ansetzen. In zwei Tagen beginnen die Ausgrabungen in den Sultruinen. Hoffentlich finden wir „ES“ dieses mal.“. Baal erwidert streng: „Wie oft soll ich`s dir noch sagen Mullen? Wenn keine Soldaten in der Nähe sind, nenne mich gefälligst Vater!“. „Entschuldige, aber Leutnant Leen ist noch hier“, antwortet Mullen mit einem ernstem Gesicht. Baal antwortet darauf nur: „Das ist mal wieder typisch für dich dies zu erwähnen!“. Leen berichtet mit einem leicht eingeschüchtertem Gesicht: „Landung in Parm, Kontinent Messina, in fünf Minuten. Truppen werden sofort nach der Landung ausgesandt um mit den Vorbereitungen der Ausgrabungen zu beginnen“. „Gut. Wir werden genau nach Plan verfahren. Keine Verzögerungen mehr. Mullen… Leen… Ich zähle auf euch! Enttäuscht mich nicht!“, befielt Baal. Mit einem Gesicht der Entschlossenheit antworten Mullen und Leen: „Jawohl…!“

 

Währendessen stöbert Justin, ein ca. 13 Jahre alter Junge mit roten, langen Haaren, der immer nichts als Streiche und Unsinn im Kopf hat, in einer unordentlichen Hütte herum. Doch plötzlich packt in irgendwas am Genick. Ehe Justin sich verguckt hat er die Faust des wütenden Hüttenbesitzers im Gesicht „Hey Justin! Nicht schon wieder du! Hör` auf ständig meine Hütte zu verwüsten!!!“, schimpft der erzürnte Mann. Darauf antwortet Justin nur freche „Ich habe sie nicht verwüstet! Verwüstet war sie schon vorher! Ich habe nur einen Schatz gesucht!“, „Halts Maul! Hör auf “Schätze“ in meiner Hütte zu suchen! Hier in diesem Müll wirst du eh nichts finden!“ erwidert der wütende Muskelprotz und stampft finden. Justin liegt am Boden, doch plötzlich ruft ein kleines Mädchen mit lockigen, lila, schulterlangen Haaren und einem auffälligen rosa Kleid namens Sue „Juuuuuuuuusssstiiiiiiiiinnnn!!!!!!“ und rennt auf ihn zu, hilft ihm auf und fragt: „Justin, Justin! Bist du in Ordnung? Das hat sich angehört als ob das ziemlich wehgetan hätte. Und? Hast du was gefunden?“. Justin antwortet noch ganz benebelt: „Nein, es war wirklich alles nur Müll… Hast du denn etwas gefunden?“. Sue hält eine schmutzige hoch und strahlt bis über beide Ohren: „Taddddaaa!!! Hier, die legendäre Rüstung des Ritters! Ich hab sie ganz allein gefunden“. Justin schaut Sue ganz stolz an und lobt sie: „Das hast du gutgemacht, Sue. Jetzt fehlt uns nur noch… Der Lichtschild, Der Helm des Kriegers… Und das Geisterschwert!“ Sue sieht Justin ganz wütend an: „Dir ist schon bewusst das ich wegen deiner blöden Wette Ganz, den Widerling Guntz heiraten muss, wenn wir nicht alle vier Teile der legendären Rüstung bis Sonnenuntergang haben?!“. Justin blickt ganz beleidigt drein und murmelt: „Ja, Ja ich weiß…! Lass uns lieber die legendäre Rüstung zu Guntz bringen!“. „Komm Puffy!“ ruft Sue zu einem Okka-farbenem Tier mit Flügeln, das Justins Vater angeblich in der Angelou-Zivilisation gefunden hatte und stolziert vorraus. Puffy mag Sue von allen Menschen am liebsten, sitzt meist auf ihrem Kopf, so das es wie eine Haarschleife aussieht und gibt immer Laute von sich wie Puff, Puff, trotzdem versteht er die Menschliche Sprache, als ob es seine Muttersprache wäre. Bei Guntz, einem etwas pummeligen, rüpelhaften Jungen mit schräger Kleidung angelangt, hält Justin die schmutzige Schürze hoch und bekommt ein breites Grinsen im Gesicht. Guntz schreckt auf: „Ich glaube es nicht! Ihr habt die legendäre Rüstung gefunden!“. Plötzlich verliert Guntz`s Gesicht den beeindruckten Gesichtsausdruck und lacht: „Hahahaha…! Ich lach mich schlapp! Die Sonne geht bald unter und ihr habt erst ein, von vier Schätzen! Ich gebe euch ein paar Tipps, gewonnen habe ich sowieso schon und Sue wird ab morgen meine Frau sein. Den Helm des Kriegers findet ihr dort wo ihr Wasserrauschen hört, den Lichtschild wo Möwenkreischen zu hören ist und das Geisterschwert in der Schatztruhe in meinem Haus. Der Nachteil für euch, den Schlüssel für die Truhe hat mein Bruder Tentz, und dieser versteckt sich vor euch. Somit werdet ihr es nicht schaffen alle Schätze zu bekommen!“ Nachdenklich ziehen Justin und Sue davon. Sue bekommt einen Einfall: „Lass uns einfach mal am Bach entlang laufen. Dort finden wir bestimmt den Helm des Kriegers!“ Justin nickt und die beiden suchen den ganzen Umkreis des Baches ab. Suchend blickt der er ein bisschen in die Ferne und bekommt große Augen, „Das ist er!“, ruft er. Sue rennt auf der glitzernden Gegenstand zu und hebt den verbeulten Topf auf: „Sie dir das an! Wir haben den Helm des Kriegers gefunden! Jetzt fehlen nur noch drei Schätze.“ „Wo sollen wir nach dem dritten Gegenstand suchen? Es muss irgendwo sein, wo man Möwen kreischen hört.“ fragt Justin. Doch Sue kommt ein Geistesblitz: „Am Hafen von Parm! Dort gibt es Möwen und es liegt oft jede Menge Zeug rum, das Leute vor ihrer Abreise verloren haben.“ Gesagt getan. Die beiden Kinder begeben sich zum Hafen und suchen ihn gründlich ab, doch es ist nichts zu finden. Als Justin sich umdreht sieht er in der Sonne etwas blitzen. Es ist ein alter Kochdeckel. „Wir haben es gefunden! Wir haben das dritte Teil gefunden! Der Lichtschild des Kriegers ist unser!“ rufen die Kinder mit voller Freude. Auf den Weg in die Stadt zurück und am Cafe` vorbei begegnet ihnen ein kleiner, weinender Junge, der Guntz wie aus dem Gesicht geschnitten sieht. „Warum weinst du denn?“, fragt Sue ganz einfühlsam. Der Junge hört einen Moment auf zu weinen und fragt: „Verspricht ihr mir es Guntz nicht zu petzen, wenn ich es euch erzähle?“, darauf antwortet Justin: „Guntz wird`s nie erfahren. Hey Sue, das muss Tentz, Guntz`s Bruder sein.“ Tentz beginnt auf einmal wieder schrecklich zu weinen: „Wenn mein Bruder erfährt dass ich den Schlüssel für seine Truhe verloren habe, bringt er mich um! Wenn ihr mir beim Suchen helft, schenke ich ihn euch! Ihr müsst Guntz aber sagen, dass ihr ihn mir mit Gewalt abgenommen habt! Ich warte auf euch bei meinem Haus.“ „In Ordnung!“, antworten die suchenden Kinder. Sie suchen jeden einzelnen Zentimeter rundum des Cafes ab, doch zuerst ohne Erfolg. Erst als Sue aufstehen will Kniet sie auf einen harten Gegenstand und schreit: „Aua! Was ist das? Das tut weh!“ Justin hebt den Gegenstand auf und bemerkt, dass es der Schlüssel für die Truhe in Guntz`s Haus ist. So machen sich die Kids auf den Weg zum Haus. Tentz wartet schon: „Kommt rein! Ich bringe euch zur Truhe.“ Sie folgen ihm und öffnen die Truhe, darin befindet sich ein altes Holzschwert. Justin Augen leuchten: „Yeah! Cool, jetzt haben wir das Geisterschwert! Wir haben jetzt alle Schätze des legendären Kriegers! Lass uns zu Guntz gehen und ihm das unter die Nase reiben!“ Sue stimmt erleichtert, dass sie Guntz nun nicht mehr heiraten muss, zu. Doch bevor sie beim vereinbarten Treffpunkt, die Brücke, die in den anderen Stadtteil führt, ankamen, mussten sie beobachten wie Guntz und seine Kumpel vom Wachtmeister Greg ausgeschimpft werden. Justin voll Schadenfreude: „ Hahahaha! Jetzt wird Guntz ausgeschimpft! Das geschieht ihm Recht!“, „Genau! Wir haben ihm gesagt, dass er die Brücke nicht ständig blockieren soll! Er ist wirklich blöd!!! Lass uns einfach unauffällig vorbeilaufen“ Die Beiden gehen ein paar Schritte, auf der Hälfte des Weges fällt es Greg auf einmal auf: „Hey Justin! Warte mal! Habt ihr nicht mit Guntz zusammen gespielt?“ Justin zieht seine Unschuldsmiene auf: „ Ich und mit Guntz gespielt?! Ich würde nie mit dem da spielen! Wir sind nur zufällig vorbeigelaufen.“ „natürlich würden wir nicht miteinander spielen! Justin und ich haben nämlich ein Duell!“ schreit Guntz. Justin fühlt sich ertappt: „Schnell Sue! Lass uns wegrennen solange wir noch können!“, „Recht hast du!“, stimmt Sue zu uns sie rennen weg. Greg schimpft ihnen laut hinterher, doch die Beiden ignorieren es und rennen weiter. Angekommen bei Justin`s Zuhause, das Restaurant Lilly`s Möwentreff, das Justins Mutter gehört, bricht  Justin wieder einmal eine Vorschrift. Beim Stöbern nach den Schätzen, hat er sich wieder einmal die Schuhe schmutzig gemacht. Kaum zur Küche rein gekommen, bekommt er von seiner Mutter Lilly eins mit dem Tablett übergezogen. Seine Mutter war mal eine Piratenbraut und ist eine schöne Frau mit Schürze und gewöhnlichen Kleidern, der man ihr Alter und das sie Mutter eines 13-Jährigen Jungen ist, gar nicht ansieht. Viele denken, sie sei erst 32 Jahre jung. Justin erholt sich von dem Schock und meckert: „Aua! Wofür war das denn wieder?!“. „Wie oft soll ich es dir noch sagen? Keine schmutzigen Schuhe in der Küche!!! Du kennst doch die Regeln des Möwentreffs, halte die Küche immer sauber“, erwidert Lilly. Sue grinst und stichelt Justin: „Wenn Sie Justin weiterhin auf den Kopf schlagen, wird er noch dumm“. Daraufhin lacht Lilly nur: „Keine Angst Sue. Wo nichts ist, kann auch nichts kaputt gehen.“. Justin ganz schockiert: „Mum, ich bin verletzt. Wie kannst du so was über deinen einigen, geliebten Sohn sagen?“. „Warum bist du nicht einfach brav, anstatt jeden Tag neuen Unsinn oder Streiche anzustellen? Dann muss ich auch nicht so was sagen oder dir ständig eine Predigt halten?“. Justin schmollt und sagt nichts dazu. „Achja, bevor ich es vergesse! Weißt du was du bei deinem letzten Besuch beim Kurator vergessen hasst?“, fragt Lilly. Bei Justin rattert es im Kopf und er zuckt nur die Schultern. „Also schäm dich! Du weißt nicht einmal, wo du das einzige Andenken an deinen Vater, den Geisterstein deines Vaters verlegt hast?! Soll ich dir sagen wo du ihn gelassen hast? Obwohl du es nicht verdient hast, eigentlich müsste ich dich solange suchen lassen, bis du ihn gefunden hast! Du hast ihn beim Kurator liegen lassen!“ schimpft die erzürnte Mutter. Justin grummelt: „Ist ja gut! Ich hole ihn morgen ab. Kommst du mit mir Sue?“. Sue nickt. „So jetzt sollten wir aber zu Abend essen, bevor es kalt wird.“ Schlägt Lilly vor. Sue erwidert: „Ist es denn O.K., wenn ich hier andauernd esse?“. Die Superköchin antwortet: „ Das habe ich dir doch schon tausendmal gesagt. Du darfst hier so oft essen wie du willst. Du bist doch wie eine Tochter für mich.“. „O.K.! Wenn sie darauf bestehen, bleibe ich gerne zum Abendessen.“ Antwortet Sue mit fröhlichen, glänzenden Augen. Die Drei gehen die Treppe hinauf ins Esszimmer, setzen sich an den Tisch und Lilly gießt behutsam jedem drei Kellen Suppe in den tiefen Teller. Doch bevor sie anfangen blickt Justin traurig zu der großen Wand mit den vielen Bildern. „Was ist los Justin? Hast du keinen Hunger, oder etwas angestellt, was du mir nicht sagen kannst?“, fragt die besorgte Mutter. Justin murmelt: „Als ich noch klein war, haben wir mit ihm zusammen hier am Tisch gesessen und zusammen mit ihm gegessen … Ich kann mich nur noch schwach an sein Gesicht erinnern …“. Alles wird still und alle senken den Kopf. Doch plötzlich schreit Sue auf: „Wir können doch für ihn beten! So kann er an unserem Essen teilhaben!“. „Gute Idee Sue!“, lobt Lilly. Sie beten und essen ihre Teller lehr. Justin ist jetzt wieder so munter, dass er fünfmal Nachschlag verdrückt. Sue verabschiedet sich: „Gute Nacht, bis Morgen. Vergiss nicht, wir gehen morgen ins Museum zum Kurator um deinen Geisterstein abzuholen. Wehe du verschläfst! Dann schütte ich dir `nen kalten Eimer Wasser ins Bett!“. „Ja, ja!“, antwortet Justin ganz genervt und geht hoch in sein Zimmer. Er kann natürlich vor Aufregung stundenlang nicht schlafen. Am nächsten morgen wird Justin mal wieder unsanft geweckt. Sue steht neben Justin`s Bett und schreit im ins Ohr: „Aaaaauuuuuuusteeeeeeeeheeeeeen!!!!!!!“. Justin schreckt auf: „Hey was soll das? Soviel verschlafen!“. „Lügner! Ich habe dich extra zwei Stunden länger schlafen lassen, weil ich wusste, dass du eh nicht pünktlich aus den Federn kommst!“, erwidert Sue. „Ist ja schon gut! Lass uns jetzt zum Kurator gehen um den Geisterstein abzuholen!“ grummelt Justin zurück. Sie verlassen das Haus, rennen an Sue`s Haus vorbei und über dem Marktplatz direkt zum Museum. Sie öffnen die Tür und werden gleich von der netten Dame an der Rezeption in Empfang genommen: „Ah Justin, du bist es! Der Kurator wartet bereits auf dich. Natürlich ist für euch beide, als Freunde des Kurators der Eintritt frei. Justin, bitte versprich mir das du nicht wieder etwas kaputt machen wirst! Der Kurator hat für die letzte Reparatur ganze drei Wochen gebraucht!“. Justin grinst: „Sie können ganz beruhigt sein! Ich werde alles mit Samthandschuhe anfassen. Ehrenwort!“. Die Empfangsdame macht den Eindruck, als ob ihr das Versprechen nicht ganz sicher wäre. Die beiden Kinder gehen den Gang weiter runter in den Ausstellungsraum. Kaum machen sie die Türe auf, sehen sie den Kurator mit leuchtenden Augen, frisch geschnittenen Haaren und feiner Kleidung vor einer mächtig großen Ikarier-Statue stehen. Der alte Mann braucht erst mal eine Weile bis er bemerkt, dass Justin und Sue mit ihm in einem und dem Selben Raum stehen. So begeistert ist er von dieser Statue. Dieses Museum, dass der Kurator eingerichtet hat, hangelt fast nur von Alent, das legendäre Land in dem die Angelou-Zivilisation gelebt hat. In alten Schriftrollen steht geschrieben, dass Alent wirklich existierte. Viele halten es jedoch für einen Mythos oder Spinnerei. Deswegen ist der Kurator in Parm nicht sehr beliebt, weil er der Meinung ist, Es hätte wirklich Ikarier gegeben und er hätte schon einmal einen gesehen. Endlich bemerkt er Justin und Sue, dreht sich um und lächelt sie an: „Ah da seid ihr ja, ich habe schon auf euch gewartet. Seht, die Statue der Ikarier wurde vor drei Tagen aus den Sultruinen geborgen. Ist es nicht prächtig? Aber ich weiß weswegen ihr gekommen seid. Kommt in mein Büro und ihr bekommt es. Schaut euch doch vorher die Statue noch in Ruhe an“. Justin und Sue stimmen zu und der Kurator verlässt den Raum. Justin stellt sich vor die Statue. Mit einem Grinsen drückt er gegen die Statue um zu testen, ob sie wirklich so alt ist, wie sie aussieht. Da passiert es! Die Statue bricht in sich zusammen. Sue erschrickt: „Iiiiieeeehk! Was hast du jetzt wieder angestellt? Die Statue ist hin! Der Kurator wird bestimmt böse auf uns sein!“. „Schnell! Lass uns die Statue wieder reparieren!“, erwidert Justin. Fleißig fügen die Beiden Stück, für Stück wieder zusammen. Das Resultat – So wie man es erwartet! Es hat Null Ähnlichkeit mit dem Original. Sue weiß es und fragt vor - sichtig: „Bist du sicher das es so richtig ist? Ich denke es sah etwas anders aus … “. “Aber 80 Prozent sind in etwa richtig!“, erwidert der ungehobelte Jung mit einem breitem Grinsen im Gesicht. Sie verlassen den Raum und gehen zum Büro des Kurators, das sich gleich gegenüber dem Ausstellungsraum befindet. Sie öffnen die Tür und der Kurator kommt gleich mit einem wunderschön, glitzerndem grünen Stein auf ihn zu. Justin erschrickt: „Bitte, Bitte tun Sie mir nichts! Es tut mir Leid, dass ich ihre neue Statue zerbrochen habe!“. Der Kurator lacht: „Hahahahaha! Warum sollte ich dir etwas tun? Und der Scherz mit der Statue war echt gut! Hier dein Geisterstein und hier habe ich noch ein Empfehlungsschreiben für die Sultruinen. Dort werden gerade Ausgrabungen gemacht, und ich dachte mir, dich interessiert es vielleicht. Deshalb habe ich dir ein Empfehlungsschreiben ausgestellt. Geht und schaut euch dort ruhig um!“. Die beiden verlegenen Kinder bedanken sich und verlassen das Baal-Museum. Plötzlich hört man den Kurator schreien: „Jemand aht die neue Ikarier-Statue zerbrochen! Jetzt darf ich wieder Überstunden schieben!“. „Der arme Kurator! Ich würde mich am Liebsten entschuldigen gehen, aber wenn wir das täten, würde er uns das Empfehlungsschreiben wegnehmen. Wir entschuldigen uns, wenn wir von den Sultruinen wieder zurück sind. Aber vorher müssen wir noch kurz für Proviant sorgen, denn schließlich ist der Weg durch die lange Marna-Straße kein Zuckerschlecken“, spricht Sue mit erhobenen Haupt um zu demonstrieren, wie erwachsen sie schon sei. Erst gehen sie zu Justin nach Hause und holen Geld, Gegengift und Verbandskasten, anschließend gehen sie in den Kausladen um ein Paar Sachen dazuzukaufen. Und so verlassen sie Parm und betreten die gefährliche Marna-Straße.

~~~ Kapitel 2 folgt, sobald es fertig geschrieben ist ~~~

Den Titel für Kapitel 2 können wir euch aber jetzt schon verraten. Er lautet:

Navigation 02: Die Entedeckungen der Sultruinen – Erste Begegnung mit Liete

 

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